Unser Warum

Warum wir über Kundenmanagement sprechen, wenn es doch um Tiere geht

Weil ein Hund oder eine Katze nicht allein anreist. Es kommt immer ein Mensch mit, der sich Sorgen macht, Fragen hat und wissen möchte, dass sein Tier in guten Händen bleibt. Genau dort setzt unsere Arbeit an.

Ursprung

Aus vielen Gesprächen mit Betreiberinnen und Betreibern entstanden

Wer eine Hundepension oder einen Tiersitting-Dienst führt, bringt meistens viel Erfahrung im Umgang mit Tieren mit. Was in Gesprächen mit Betrieben immer wieder auftaucht, ist etwas anderes: Unsicherheit im Umgang mit Menschen. Wie stellt man die richtigen Fragen, ohne wie ein Verhör zu wirken? Wie hält man Informationen fest, ohne dass am Ende jede Schicht ihre eigene Notiz führt? Wie reagiert man in einem Moment, in dem ein Tier plötzlich zum Tierarzt muss und der Halter im Ausland unterwegs ist?

Aus diesen wiederkehrenden Fragen ist ein Kurs entstanden, der sich nicht mit Fütterungstechnik oder Verhaltenstraining beschäftigt, sondern mit dem, was drumherum passiert: Gespräche, Dokumentation, Kommunikation und der Moment, in dem aus einem zufriedenen Kunden ein Fürsprecher wird.

Team bespricht einen Ablaufplan für Kundenkommunikation an einem Whiteboard
Haltung

Woran wir uns bei der Kursgestaltung orientieren

Klarheit statt Zufall

Ein Ablauf, der nur in den Köpfen einzelner Mitarbeitender existiert, bricht beim ersten Krankheitstag zusammen. Wir arbeiten mit schriftlichen, nachvollziehbaren Schritten.

Nähe ohne Übertreibung

Ein tägliches Foto-Update muss nicht kunstvoll sein. Es soll ehrlich zeigen, wie der Tag des Tieres verläuft, ohne Beschönigung und ohne unnötige Dramatik.

Verlässlichkeit als Gewohnheit

Ein Notfallprotokoll, das nur einmal geübt wurde, hilft im echten Ernstfall wenig. Wir üben Abläufe so oft, bis sie zur Routine werden.

Empfehlung als Ergebnis, nicht als Ziel

Wer versucht, Weiterempfehlungen zu erzwingen, wirkt schnell aufdringlich. Wir zeigen, wie sie sich aus guter Arbeit von selbst ergeben.

Unser Anspruch

Wir vermitteln keine Vorlagen zum Abhaken, sondern ein Verständnis dafür, warum jeder Schritt Sinn ergibt

Eine Betreuungskarte, die niemand liest, bringt nichts. Ein Notfallprotokoll, das im Ordner verstaubt, hilft im entscheidenden Moment nicht weiter. Deshalb verbinden wir jede Vorlage mit der Frage: In welcher Situation wird genau dieses Dokument gebraucht, und wer muss es in diesem Moment in der Hand haben?

Kursleiterin erklärt Teilnehmenden den Aufbau einer Betreuungskarte
Wer den Kurs leitet

Praxisnahe Vermittlung statt trockener Theorie

Der Kurs wird von Personen begleitet, die selbst über Jahre im Kundenkontakt der Tierbetreuungsbranche gearbeitet haben. Statt allgemeiner Kommunikationstheorie stehen konkrete Situationen im Mittelpunkt: das erste Telefonat mit einem verunsicherten Halter, das Gespräch nach einem kleinen Zwischenfall, die Bitte um eine Weiterempfehlung nach einem gelungenen Aufenthalt.

Wir arbeiten mit Beispielen aus dem Alltag von Hundepensionen und Tiersitting-Diensten unterschiedlicher Größe, von der Einzelperson mit wenigen Plätzen bis zum Team mit mehreren Betreuenden.

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